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Viele verbinden das Schwimmen mit einem erfrischenden Vergnügen. Die Wenigsten denken daran, dass man mit Schwimmen Abnehmen kann. Zusätzlich fördert es die Gesundheit in zahlreichen Bereichen, wie kaum ein anderer Sport. Vor allem für stark Übergewichtige bringt das Schwimmen für das Abnehmen Vorteile. Du musst nichts Schwieriges leisten und auf nichts verzichten. Du musst einfach nur ein wenig Zeit mitbringen sowie schwimmen können.

Schwimmen Abnehmen, warum?

Beim Abnehmen geht es darum, dass Du ein Programm einhältst, bei dem Du mehr Kalorien und Fett verbrennst, als Du zu Dir nimmst.

Dies kannst Du durch eine Diät, bei der Du Deine Ernährung umstellst. Sport und Bewegung kurbeln Deine Fettverbrennung zusätzlich an.

Mit keiner anderen Sportart kannst Du das so gut, wie mit dem Schwimmen.

Schwimmen Abnehmen, verbraucht viel Energie

Sport und Bewegung fordern Deinem Körper Energie ab. Jede Muskelbewegung und körperliche Anstrengung kann nur durch Energie erfolgen.

Diese stellt der Körper bereit, indem er diese über den Fettstoffwechsel unter anderem aus Fetten gewinnt.

Beim Fitnesstraining beanspruchst Du durchschnittlich 15 bis 20 Muskeln. Beim Training auf dem Fahrradergometer sind es sogar nur 9 Muskelpartien.

Diese wollen mit Energie versorgt werden. Beim Schwimmen kommen 170 Muskeln zum Einsatz. Dementsprechend höher liegt der Energieverbrauch.

Das heißt, der Körper muss auf mehr Energiequellen zurückgreifen, als das bei anderen Sportarten der Fall ist.

Ernährst Du Dich fettarm, bedient sich Dein Körper deutlich zügiger an Deinen Fettreserven. Diese liegen überwiegend dort, wo sich Speckröllchen zeigen.

Du kannst schneller und wirksamer mit Schwimmen abnehmen

Mehr Leistung durch Gelenkschonung

Beim Radfahren werden die Knie stark belastet. Je nach Sitzposition werden auch Schultern und der Rücken beansprucht.

Schwimmen Abnehmen

Beim Gewichtheben im Fitnessstudio sowie Tennis sind es die Ellenbogen und Handgelenke - beim Joggen Knie, Hüften und Fußgelenke - beim Rudern die unteren Wirbelgelenke.

Bei stark übergewichtigen Personen kommt die dauerhaft anhaltende Mehrbelastung der Gelenke hinzu.

Durch das schwere Körpergewicht werden bei jeder Bewegung die Gelenke zusätzlich belastet. In vielen Fällen führt dies nach kurzer Zeit zu Gelenkbeschwerden.

Wer dann noch Sport treibt, kommt schnell an seine Schmerzgrenze. Trainingsausfall oder ein Abbruch sind vielfach die Folge.

Oder die Trainingsintensität ist so gering, dass kaum eine Fettverbrennung für das Abnehmen erfolgt.

Anders ist das beim Schwimmen...

Durch das "Schweben" im Wasser wird den Gelenken der größte Gegendruck genommen.

Das bedeutet, es kommt zu einer deutlichen Gelenkschonung. Das ermöglicht Dir, Deine Ziele schneller zu erreichen.

Dies beruht darauf, dass Gelenkbeschwerden vielfach ausbleiben, die einen Trainingsausfall/-abbruch zur Folge hätten.

Rückenschmerzen die Nummer Eins unter den Sportverhinderungen

Mit Übergewicht belastest Du im Stehen, Sitzen und Gehen Deine Wirbelsäule massiv.

Es folgen früher oder später Rückenschmerzen.

Schwimmen Abnehmen

Um diesen zu entgehen, nehmen Betroffene oftmals eine entlastende Körperhaltung ein. In den meisten Fällen ist dies mit einer Fehlhaltung verbunden, die zur Normalität wird.

Achtung: Eine Fehlhaltung kann zu vermehrten Bauchfett führen (hier erklärt).

Muskulatur bildet sich zurück und entsteht dort, wo sie das Problem langfristig verschlimmert. Jede Sportart setzt eine optimale Körperhaltung voraus.

Ist diese nicht gegeben, kannst Du nicht optimal trainieren. Im schlimmsten Fall fügst Du Deinem Körper zusätzlichen Schaden zu.

Durch das Schwimmen entlastest Du Deine Wirbelsäule. Mit den Schwimmzügen sorgst Du für eine natürliche Wirbelbewegung. Fehlhaltungen wird vorgebeugt.

Die Muskulatur wird gelockert und entspannt sich. Rückenschmerzen nehmen ab und Du kannst ungestört schwimmen und dem Abnehmen steht nichts im Weg.

Schwimmen Abnehmen und Muskelaufbau

Wenn sich die Fettdepots unter der Haut verkleinern, entsteht ein "Leerraum". Die Haut besitzt je nach Alter, nur ein bestimmtes Maß an Möglichkeiten, diese "Leerräume" durch Zusammenziehen zu entfernen.

Je mehr Kilos Du abnimmst, desto schwieriger wird es für die Haut. In der Folge bleiben unschöne "Hautlappen" übrig.

Da Du die Körperregion der Fettverbrennung nur bedingt beeinflussen kannst, ist die Bildung der Hautlappen überall an Deinem Körper möglich.

Am bestmöglichen kannst Du dem mit Schwimmen vorbeugen. Der Mensch besitzt rund 600 Muskeln.Wenn Du davon 170 Muskeln beim Schwimmen zum Abnehmen aufbauen kannst, erhältst Du ein deutlich besseres Ergebnis, als mit neun Muskeln beim Ergometer-Training.

Mehr Muskeln bedeuten mehr Fülle unter der Haut und damit weniger Hautüberschuss.

Durch die starke Arm-Schulterbewegung beim Schwimmen baust Du zudem Rückenmuskulatur auf. Dies betrifft vor allem den Nacken- und Brustwirbelbereich.

Das verleiht Deinem Rücken eine kräftige Stärkung. Du wirst unanfälliger für Rückenleiden und Wirbelfehlstellungen.

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Schwimmen Abnehmen und Hautstraffung

Die Strömung des Wassers wirkt massierend auf die Haut. Das Bindegewebe wird durch Fetteinlagerungen geschwächt.

Durch das sanfte Massieren kommt es zu einer Bindegewebsstärkung.

Die Haut strafft sich. Das verringert zusätzlich die Faltenbildung durch einen "Zusammenfall" der Haut aufgrund der fehlenden Fettdichte in der Unterhaut.

Schwimmen Abnehmen, wie funktioniert es?

Das Schwimmen zum Abnehmen funktioniert als eine Art Ganzkörper-Training. Es setzt sich aus der Beanspruchung von rund 170 Muskeln sowie Koordination und Stressabbau zusammen.

Dein Gehirn wird in gleichem Maße gefordert, wie Dein restlicher Körper. Um mit Schwimmen abnehmen zu können, musst Du nicht anderes machen, als regelmäßig zu schwimmen.

Eine Low Carb Diät und vor allem fettarme Ernährung beschleunigt Deine Abnehmerfolge.

Schwimmen Abnehmen, fördert Kalorienverbrauch

Das Funktionsprinzip des Schwimmens mit der Absicht abzunehmen, basiert auf der Differenz zwischen Kalorienzufuhr und Kalorienverbrennung.

Wenn Du weniger Kalorien zu Dir nimmst, als Dein Körper beim Schwimmen verbrennt, nimmst Du ab.

Das ist bei keiner Sportart so ausgeprägt, wie beim Schwimmen. Besitzt Du eine gute Schwimmtechnik, kannst Du mit einer Stunde zügigem Brustschwimmen zwischen 436 Kalorien und 530 Kalorien verbrennen.

Mit den Schwimmarten Kraulen und Delphin sind sogar über 900 Kalorien möglich.

Schwimmen Abnehmen

Schwimmen Abnehmen und Stressabbau

Ungefähr drei Viertel Deiner Bewegungsabläufe erfolgen beim Schwimmen unter Wasser.

Das heißt, Du musst sie rein über Dein Gehirn steuern, weil Du sie nicht siehst. Das führt zu einer besonderen Gehirnaktivität, die wenig Raum für anderes lässt.

Vor allem Stress kann auf diese Weise abgebaut werden. Stress ist meist ein wirkungsvoller Abnehmblocker.

Die Ausschüttung von Stresshormonen begünstigt einen verringerten Fettabbau und Abnehmen am Bauch erfolgt viel einfacher!

Wird das Gehirn für die Schwimmbewegungen aktiviert, nimmt die Ausschüttung von Stresshormonen ab und Du kannst leichter abnehmen.

Schwimmen Abnehmen und Bauchmuskulatur

Übergewicht macht sich überwiegend am Bauch auf sich aufmerksam.

Bauchfett ist in der Regel durch Sport alleine nicht wegzubekommen. Doch man kann super mit ein paar knackigen Bauch weg Übungen nachhelfen!

Doch beim Rückenschwimmen werden nahezu alle Bauchmuskeln beansprucht. Ein Muskelaufbau ist die Folge. Dein Bauch wird strammer und schlanker.

Je mehr Muskelmasse Du besitzt, umso mehr Energie muss der Körper bereitstellen.

Sind die Energiequellen aus Deiner Nahrung verbraucht, geht der Körper an die Fettreserven.

Da die Umwandlung in Energie seine Zeit braucht, aber Energie schnell bereitstehen soll, bedient sich der Körper überwiegend an den Fettreserven, die sich in der Nähe der Muskulatur befinden.

Mein Tipp: Wenn du am Bauch abnehmen willst, solltest du unbedingt mit Schwimmen beginnen. Es senkt nicht nur das Stresslevel, sondern ist auch sehr gesund und macht verdammt viel Spaß!

Schwimmen Abnehmen durch die Wassertemperatur

Damit der Körper seine eigene Temperatur halten kann, erfolgt ein Wärmeaustausch zwischen Körper und Umgebung.

Die optimale Umgebungstemperatur liegt hier bei 26 Grad Celsius. Jede Abweichung fordert Energie, die der Körper zur Ausbalancierung bereitstellen muss.

Viel Energieverbrauch heißt: mehr Fettquellen werden gebraucht.

In der Regel beträgt die Wassertemperatur in Freibädern zwischen 20 Grad Celsius und 23 Grad Celsius.

Viele Hallen- und vor allem Thermalbäder haben oftmals höhere Wassertemperaturen bis zu 30 Grad Celsius.

Mit einer höheren oder niedrigeren Wassertemperatur kannst Du bereits im Wasser abnehmen, ohne dass Du Dich anstrengst.

Wasserwiderstand und Bewegungsabläufe lassen die Pfunde purzeln

Während viele Sportarten entweder auf Kraft oder auf Ausdauer ausgelegt sind, erhältst Du beim Schwimmen das Kombinations-Paket.

Kraft zum Muskelaufbau wird Dir durch das Bezwingen des Wasserwiderstandes abgefordert.

Ausdauer trainierst Du mit der Länge der Bahnen. Auf diese Weise kannst Du durch das regelmäßige Schwimmen Deine Ausdauer und den Muskelaufbau verbessern.

Folglich ist eine Steigerung der Trainingsdauer möglich. Mehr Kalorien/Fett werden verbrannt. verbrennen.

Schwimmen Abnehmen, wie oft?

Grundsätzlich bestimmen die Regelmäßigkeit sowie Häufigkeit des Schwimmens über Deine Abnehmerfolge.

Zweimal pro Woche sind ein Muss.

Anfangen solltest Du mit je 30 Minuten Schwimmen. Je nachdem, wie fit Du bist und Deine Ausdauer mitspielt, kannst Du auf eine Stunde erhöhen. Das sollte mindestens Dein Ziel sein.

Wenn Du viel Spaß am Schwimmen hast, kannst Du auch drei- bis viermal in der Woche zum Schwimmen gehen. Wichtig ist dabei, dass Du Deinem Körper Erholungsphasen gönnst.

Am besten ist, zwischen den Schwimmtagen immer einen Tag Schwimmpause einzulegen.

In dieser Zeit findet der Muskelaufbau statt. Nur durch abwechselnde Muskelanspannung und Muskelentspannung kann ein Muskelaufbau erfolgen.

Schwimmen Abnehmen, wie schnell?

Grundsätzlich gilt: lieber langsam und länger schwimmen.

Dein Körper bedient sich zuerst an den Energiequellen, die Du ihm durch Deine Nahrung bereitstellt.

Der Körper bemerkt erst den Verbrauch der Nahrungs-Energielieferanten, wenn er ins "Leere" greift. Das kostet den Körper Zeit.

Diese braucht er auch, um im Anschluss die Fettreserven einzusammeln. Erst dann kommt der Fettstoffwechsel auf Hochtouren.

Bis dahin vergehen rund 40 Minuten. Dein Schwimmtraining solltest Du dementsprechend gestalten. Eine längere Schwimmdauer begünstigt also das Abnehmen.

Aus diesem Grund ist es ratsam, Deine Kräfte gut einzuteilen, damit Du mehr Bahnen ziehen kannst.

Schwimmen Abnehmen, Erfolge?

Wie sich Deine Abnehmerfolge durch das Schwimmen zeigen, hängt natürlich davon ab, wie oft, wie lange und wie regelmäßig Du schwimmst.

Nicht zuletzt spielen auch die Schwimmtechnik sowie die Schwimmstil eine entscheidende Rolle.

Schwimmen führt langfristig zum Erfolg

Zu Beginn des Schwimmtrainings kannst Du auf Deiner Waage mit deutlichem Gewichtsverlust rechnen.

Dabei handelt es sich in der Regel aber "nur" um Wasser. Dies zieht sich meist über einen Zeitrahmen zwischen ein und drei Wochen.

Danach werden die Erfolge weniger deutlich, je öfter und länger Du schwimmst. Das beruht auf der Entwicklung von mehr Muskelmasse.

Muskelgewebe ist schwerer als Fettgewebe. Vielfach gleicht sich der Verlust von Fett und die Zunahme von Muskeln auf der Waage aus.

Ein Stillstand oder eine leichte Gewichtsabnahme sind möglich.

In anderen Fällen kann es sogar zu einer Gewichtszunahme kommen. Dazu kommt es öfter, wenn Du Deinen Muskelaufbau zusätzlich begünstigt.

Eine eiweißreiche Ernährung kann zum Beispiel dazu führen.

Aber am Ende kannst Du dich über einen wohlgeformten Körper ohne Speckröchllen erfreuen.

Lasse Dich also von Deiner Waage nicht beeinflussen, sondern mach weiter, um mit Schwimmen Abnehmen zu können!

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